Alles wird gefügt – Hilfe im Umgang mit Tod und Trauer

Detailinformationen

  • Langen – Mueller Verlag , 09/2005
  • Einband: Gebunden
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13:9783784430133
  • Umfang: 236 Seiten
  • Gewicht: 365 g
  • Maße: 211 x 136 mm
  • Stärke: 27 mm

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Kurzbeschreibung

Dieses Buch hilft zu erkennen, wie der Himmel unser Leben fügtDas Sterben der Wachkomapatientin Terri Schiavo und der Tod von Papst Johannes Paul II. haben viele Menschen für ein neues Verständnis der Sterbeprozesse sensibilisiert. Bernard Jakoby erklärt in diesem Buch die Prinzipien für ein würdiges Sterben. Jakoby gibt konkrete Anleitungen zur Abfassung einer Patientenverfügung. Er kritisiert die Praxis der Organspende und dokumentiert die Persönlichkeitsveränderungen von Organempfängern. Der Leser findet praktische Orientierung für die Sterbebegleitung und Trauerbewältigung. Gebete und Rituale helfen zu verstehen, wie gerade beim Sterben alles gefügt wird.

Klappentext

Wir greifen in zunehmendem Maß künstlich in die Sterbeprozesse ein. Dadurch gefährden wir die Würde des Menschen und verkennen, dass dabei nicht das Leben, sondern das Sterben verlängert wird. Dieser Zusammenhang wurde durch das Sterben der Wachkomapatientin Terri Schiavo deutlich. Zur gleichen Zeit wurde der Tod von Papst Johannes Paul II. zum Symbol für ein würdiges und selbstbestimmtes Sterben. Viele Menschen ignorieren heute, dass sie in einen übergeordneten Sinnzusammenhang eingebettet sind. Wenn wir mit diesem in Einklang kommen, können wir die kleinen Muster der Fügungen in unserem Leben erkennen. Alles fügt sich – das trifft auch auf den Tod eines Menschen zu, da jedem Sterben ein Seelenentscheid zu Grunde liegt.

In diesem Buch werden die Fragen nach einem menschenwürdigen Sterben, von Tod und Trauer erörtert. Was können wir dazu beitragen, um bessere Bedingungen für Sterbende zu schaffen? Wichtig ist in diesem Zusammenhang, wie Patientenverfügungen juristisch abgesichert werden. In einem besonderen Kapitel wird deshalb beschrieben, was bei der Abfassung einer Patientenverfügung zu beachten ist. Einen Schwerpunkt des Buches bildet auch das Dilemma der Organspende. Wann ist ein Mensch wirklich tot? Gibt es tatsächlich Persönlichkeitsveränderungen von Organempfängern?

Neue Erkenntnisse über den plötzlichen Tod werden analysiert, ebenso das Phänomen der Nachtodkontakte. Millionen Menschen haben spontane Kontakte mit Verstorbenen erlebt. Die Erscheinungsformen solcher Erlebnisse werden anhand aktueller Fälle erläutert. Dabei wird erstmalig auch die Problematik der so genannten verlorenen Seelen dargestellt und was wir für diese tun können. In einem ausführlichen Kapitel entwickelt Bernard Jakoby neue Sterbe- und Trauerrituale. Er vermittelt dem Leser praktische Hinweise für die Begleitung Sterbender und für die Verwendung von Gebeten. Er zeigt einfühlsam, was im Todesfall zu beachten ist und wie Trauer verarbeitet werden kann. Neue Formen von Sterberitualen helfen dem Leser, Sterben und Tod in Würde zu bewältigen.

 

 

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